Abgeschlossene Forschungsprojekte

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Förderkennzeichen: EP 121049

 

Ausgangssituation

In der Pharmaforschung gibt es einen Bedarf für Zellkulturen der drei Gewebetypen endoderm, ektoderm und mesoderm, die möglichst aus einer einzigen, nicht immortalisierten und nicht tumorigenen Zelllinie abgeleitet sein sollten, um als physiologisch angenähertes Modell für pharmakologische und toxikologische Tests zu dienen.

Die TICEBA GmbH verfügt über Know-how und Schutzrechte, um pluripotente Stammzellen aus der menschlichen Haut zu isolieren und zu kultivieren. Im Rahmen des F&E-Projekts wurden die Bedingungen etabliert und validiert, welche die Differenzierung der pluripotenten mesenchymalen Stammzellen aus der Haut in alle drei Strukturen des Keimblatts differenzieren lassen. Damit steht ein Tool für die Testung von Arzneimitteln bzw. Wirkstoffen mit pharmakologischer Fragestellung zur Verfügung.

 

Ziel

Entwicklung eines Zell-Differenzierungsassays (endodermal, ektodermal, mesodermal) als physiologisch angenähertes Modell für pharmakologische und toxikologische Testung möglicher Wirkstoffe basierend auf pluripotenten mesenchymalen Stammzellen.

 

Ablauf

Neben dem Nachweis des Gehalts an ABCB5+ Zellen und dessen Validierung unter GMP-Bedingungen konnte ebenfalls die Mykoplasmen- und Endotoxinbestimmung etabliert und validiert werden.

 

Fazit

Auf Grund des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand war es der TICEBA GmbH möglich ein Differenzierungstool für die Pharmaindustrie zu erstellen.

 

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News
Klinische Studien

Ab sofort haben wir Patienten für weitere klinische Studien mit allogenen ABCB5-positiven (ABCB5+) mesenchymalen Stammzellen in der Phase I/IIa für die folgenden Indikationen: chronisch venöse Ulzera (CVU), diabetische Fußulzera (DFU) und periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK). Weitere Informationen erhalten Sie HIER.

Erlaubnis

Nach der jüngsten Erweiterung verfügt        TICEBA neben der Erlaubnis zur Herstellung eines Humanarzneimittels gemäß §13 Absatz 1 Arzneimittelgesetz (Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln – AMG) für autologe mesenchymale Stammzellen auch über die Herstellungserlaubnis gemäß §13 Absatz 1 AMG für die Herstellung eines Arzneimittels zur Anwendung am Menschen für allogene mesenchymale sowie allogene limbale ABCB5+ Stammzellen. Weitere Informationen erhalten Sie HIER.

Die Geschichte der Stammzelle

HIER finden Sie unsere Kategorie "Die Geschichte der Stammzelle" mit dem neuesten Artikel zum Thema "Die Rolle von Stammzellen bei der Wundheilung".

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